Wie und mit was isst man Chili-Soßen? Gastbeitrag von Fabian Rueda (Pika Pika)

“Ich suche mir mal ein passendes Rezept dafür“ , „ ..vielleicht in einer Bolognese …”, “auf Nudeln schmeckt das bestimmt lecker”, “Na ja, einfach Dippen oder? mit Nachos”, “Ach, zum Grillen brauchen wir das!!” 

So in etwa sind im Allgemeinen die Reaktionen unserer Kunden wenn wir auf Märkten und Festivals danach gefragt werden, wie man denn die PIKA PIKA Soßen anwenden kann.

Es klingt nach etwas sehr Offensichtlichem; die Verwendung von Chilisoßen… muss man sich da Fragen stellen? Muss man. Denn: Unsere Essensgewohnheiten definieren uns Menschen teilweise, weil wir – je nach Region in der wir aufgewachsen sind und je nachdem wie oder was in unseren Familien gekocht wurde – einfach verschiedene Grundideen verwurzelt haben, was und vorallem wie was auf den Teller kommt.

Unsere Chilisoßen, je nach Verbindung von Soßenrezept, Kochtechnik oder Chilisorte (was wir “Chili Kompositionen” nennen) passen sich also in ihrer Herstellungsweise an verschiedene Gerichte an. Eine rauchige Soße passt z.B. sehr gut – und wird auch gewöhnlich – mit Fleisch genutzt. Das ist ein typisches Tex-Mex Rezept, welches weltweit bekannt geworden ist.

Um beim Thema Lateinamerika zu bleiben, sind auf der anderen Seite z.B Rohkost-Chili-Soßen auch sehr populär in Lateinamerika, meistens werden sie im sogenannten “Street Food” genutzt. Diese Soßen werden vor Ort frisch zubereitet und zusätzlich zu den Chilis spielen ebenfalls Knoblauch, Zwiebeln und Koriander eine wichtige Rolle.

Aber gerade weil Chili-Soßen und der Chili-Verbrauch im Allgemeinen in Deutschland nicht heimisch sind, ist es interessant, Augen und Ohren offen zu halten, um den „Einheimischen Rezeptvorschlägen“ Folge zu leisten. Diese führen dann nämlich zu äußert interessanten Entdeckungen!

49ny3eKn2yI47S

Hier nun einige Tipps für Euch:

  • Chili-Soßen werden fast immer tropfenweise (3-6 Tropfen sind ausreichend) benutzt. Dies gilt insbesonders für Suppen: Im Gegensatz zu dem, was im Allgemeinen angenommen wird, wird die Chili-Soße nicht in der Suppe verrührt, sondern man träufelt einige Tropfen in die Suppe und löffelt diesen Teil der Supe dann. Es geht hierbei nicht nur um die (individuell löffelweise regulierbare) Schärfe, sondern auch darum, dass nicht alles gleich schmeckt. Vielleicht auch einfach mal verschiedene PIKA PIKA Sossen für eine Suppe (Gericht) benutzen? Die „Tropfentechnik“ ermöglicht die Entdeckung von der Kombination der Soßenvielfalt mit einem bestimmten Gericht/Geschmack.
  • Aber auch für andere Gerichte, wie z.B. Kartoffeln, eignet sich die „Tropfentechnik“: Da die Soße tropfenweise auf einen bestimmten Teil des Gerichts/der Kartoffel geträufelt wird, kann man selbst entscheiden, womit und wann man wieder einen “Schärfe-Punkt” haben möchte.
  • Wie oben bereits erwähnt, ist die „Tropfentechnik“ ideal, um eine seine persönliche Lieblingskombination der verschiedenen Soßen mit Gerichten zu finden und immer wieder neu zusammenzusetzen: Man verkostet ein paar Tropfen dieser Sauce hier, und dann 2 Minuten später eine andere dort …

 

  • Chili-Soßen sind als letzte „Verbesserung“ zu verstehen: Eine kulinarische Möglichkeit, die Schärfe und Geschmackskombinationen zu nutzen, um Gerichte nach seinem eigenen Geschmack zu „verfeinern“, und den Gaumen mit einem leichten „Chili-Touch“ zu verwöhnen.
  • Und am besten mit ganz einfachen Gerichten. Natürlich kann man ein besonderes, ausgefeiltes Rezept mit der einen oder der anderen Soße kochen. Aber die Soßen eignen sich perfekt um ganz „alltäglichen“ Gerichten eine kleine interessante Note zu geben: dem Sandwich, das man schnell für unterwegs gemacht hat, dem gebratenen Gemüse aus dem Gefrierfach, den Reis-Resten von gestern etc. und natürlich eignen sich die Soßen auch auf Sushi, Burger und Tofu-„Rührei“.
  • Noch ein letzter Tipp: bitte nicht gleich mit der schärfsten Soße anfangen: Lasst den Gaumen sich allmählich an die verschiedenen Schärfegrade gewöhnen!5qD8YlZcf5XSTu

 

Jeder Mensch hat je nach Gewohnheit und Veranlagung eine andere Schärfegrenze. Es gibt kein einheitliches “ist es scharf?”. Diese Schärfegrenze ist unabhängig von Herkunft und Hautfarbe! Mit der „Tropfentechnik“ erkennt man schnell, ob es einem zu scharf ist und macht sein Gericht nicht ungenießbar. Wenn man seine persönliche Grenze gefunden hat, einfach Soße nachkaufen und warten bis einem die Soße zu mild geworden ist, was bei regelmäßigem Gebrauch irgendwann der Fall sein wird ?

So kann man die Schärfe genießen, ohne sich in der typischen “Asiatisches-Restaurant-Nicht-Scharf”- Falle zu befinden.Für Unterwegs: einfach im Restaurant “nicht scharf” bestellen, deine Lieblings Pika Pika Chili Kompostionen Flasche mitnehmen, und genießen.